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Beispiel Neutralisationsanlagen

Bei Baumaßnahmen wird häufig in Grundwasser führende Schichten eingegriffen. Bei Kontakt mit Beton (beispielsweise beim Einbringen von Unterwasserbeton) verändern sich die chemischen Eigenschaften des Wassers. Es ist mit einem starken Anstieg des pH-Wertes zu rechnen.

Für die Neutralisation von alkalischen Wässern bieten sich grundsätzlich Mineralsäuren (wie Schwefel- oder Salzsäure) oder Kohlendioxid (CO2) an. Die Neutralisation mit Mineralsalzen führt zu einer Aufsalzung des Wassers und ist somit schädlich für die Umwelt. Des weiteren sind hohe Anforderungen an die Lagerung und erhebliche Sicherheitsvorschriften zu beachten.

Kohlensäure hingegen ist ein natürlicher Wasserinhaltsstoff, der in seinen Dissoziationsformen im Wesentlichen das Puffersystem des Wassers bildet. Im Gegensatz zur Verwendung von Mineralsäuren kommt es hier nicht zur Aufsalzung des Wassers.

Im Vergleich zu Mineralsäuren zeigt sich weiterhin, dass Kohlensäure im relevanten pH-Bereich von ca. 6,5 bis 9,0 eine wesentlich exaktere Einstellung des gewünschten pH-Wertes zulässt als eine Mineralsäure, bei der es leicht zu einer Überdosierung und somit zur Unterschreitung des zulässigen pH-Wertes kommen kann.

Einsatzbereiche:

  • Alkalische Wasser, z.B. Bauwasserhaltung bei Einbringung von Unterwasserbeton
  • pH-Wert-Regulierung des Wassers bei Sanierungsmaßnahmen

Technische Ausführung:

  • Einfache Systeme in offenen Behältern für kurze Einsatzzwecke
  • Vorneutralisationssysteme für den Einsatz in der Baugrube
  • Neutralisationsbecken mit CO2-Injektionssystem
  • Kompakte CO2-Containeranlagen
  • pH-Kontrollsysteme für Zu- und Ablauf
  • Sicherheitseinrichtungen
  • Dosiereinrichtungen, Dosiertafeln

Vorteile:

  • Umweltschonung durch Vermeidung von Aufsalzungen
  • Schnelle Verfügbarkeit
  • Übersäuerung praktisch ausgeschlossen
  • Kein Handling mit gefährlichen, aggressiven Säuren
  • Keine Abgaben für erhöhte Salzfracht im Abwasser
  • Geringer Platz- und Personalbedarf
  • Geringe Wartungs- und Betriebskosten
  • Wirtschatftlichkeit
  • Sicherheit
  • Flexibilität